So,
wir haben Italien / Morimondo wieder erfolgreich gemeistert. Der Bus wurde in absoluter Rekordzeit beladen .. alles klappte wie am Schnürchen.
Wir waren so schnell das wir vor der Abfahrt zusammen mit unserem Busfahrer Jürgen tatächlich noch alle ein Eis essen gehen konnten.
Dann waren wir schon auf der Piste suchten viele viele male einen BurgerKing - fuhren durch ein die verregnte Schweiz und kamen sensationell pünktlich um 9.oo Uhr am Freitag morgen in Italien an.
Das Wetter war : schwül
Im Vorfeld hatten wir unserer Gastgeber schon gebeten uns mit dem Transport des Lagers behilflich zu sein und tatsächlich erschien 10 Min. später ein Traktor und ein Auto, die unseren ganzen Kram auf die Lagerwiese fuhren.

Dort konnten wir dann auch umgehend aufbauen und das Lager stand - wiederum in Rekordzeit an seinem Platz und wir konnten uns daran machen alles zu verstauen und einzuräumen. Gerade als die letzten persönlichen Gegenstände eingeräumt waren, verdunkelte sich der Himmel und es begann zu regnen ... bis zum kommenden Sonntag nachmittag!
Dennoch sollte der Regen (zum ersten mal in den letzten 7 Jahren!) die Stimmung nur unwesentlich trüben. Immerhin konnten wir doch so mal unsere Regenklamotten und Trippen testen :-)

So verging der Freitag und nach der offiziellen Begüßung aller Teilnehmer in der Taverne konnten wir uns - gestärkt mit italienischem Wein
italienischem Bier
Grappa
polnischer Wurst
lecker Brot
- zufrieden in die Zelte zurückziehen wo uns der Regen in den Schlaf trommelte.
Der Samstag verging dann auch schnell:
Zu Beginn gab es eine Zusammenkuft der Waffenträger; geplant war ein Waffengang mit Stöcken in Form eines Turniers. Trotz der stumpfen Waffen und der Ermahnungen der Combatanten gab es schon nach kurzer Zeit viele Dellen in den Helmen und Risse in den Wappenröcken " Was sehrt - das Lehrt!"
Dennoch war das nur der Auftakt zu der Schlacht die nach Anbruch der Dunkelheit vor den Toren des Lagers stattfinden sollte. Die niederbayerischen Kollegen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits am anderen Ende des Plans ein Trebouchet aufgebaut, das kiloschwere Mehlsäcke in unsere Richtung schleuderte.
Einen ausführlichen Bericht der Schlacht findet der geneigte Leser übrigens in der Ausgabe
03/08 in unserer Vereinszeitschrift
"Minuskel" :-)
Den Sonntag - den Tag der eigentlichen Schlacht verbrachten wir pendelnd zwischen der Kirche der Abtei, den wundervollen kleinen Kaffee und unserem Lager wo gespielt und gekocht wurde.
Man beachte bitte die Verwendung der Knöpfe als Geldersatz auf dem Glückshausspiel !In allen Lagern bereitete man sich wieder auf die traditionelle Sonntagschlacht vor. Erfreulicherweise rissen auch kurz vor 16.oo Uhr die Wolken auf und die Schlachtwiese wurde mit stahlendem Sonnenschein gebadet.
Mit unseren frischen Rekruten begann um kurz vor 17.oo Uhr das Einrüsten. Andreas und Timo unterstützen uns zusammen mit Anders von den Elvelüüt Hamborch in der Pavesenschlachtreihe.

So machten sich Lars, Tino, Uwe, ich (Ronnie) Fabs
(Bürgerl. Leben um 1400), und die 3 Elviis auf um dieses mal .. auf der Seite der VERLIERER zu kämpfen. Am Abend zuvor hatten das polnisch-englische Kontingent angeregt die traditionelle Ordnung zu durchbrechen. Somit stellte das italienisch-deutsch-schwedische Koningent 2008 erstmalig die Belagernde Seite der Landauer dar (immerhin hatten wir das Trbouchet diesmal auf unserer Seite) .. mussten aber .. verlieren!
Nachdem wir unsere Haut teuer verkauft haben, haben wir das dann auch getan und sind mit einigen echten Blessuren versehen einen heroischen "Filmtod" gestorben.
Impressionen sind übrigens auf diesem
YouTube Video zu sehen.
Die Sonne hielt uns fürderhin die Treue und nach einem schönen Abschlußabend teils in der Taverne und im Lager konnten wir tags darauf unser Lager wieder trocken packen und nach einer gemütlichen Abschlußrunde im Kaffee wieder in der Bus steigen - der uns in Rekordzeit nach Hause brachte.
Hier ein Abschlußbild der 2008er Moiromondo-Fahrer: