Montag, 27. Juli 2009

Bachritterburg in Kanzach: Alles Kirsche !!

Dieses mal waren die m i m's unter dem Motto "Alles Kirsche" auf der Bachritterburg in Kanzach zu besuch. Zusammen mit Oliver Rausch von "Bayreuth 1320" konnten wir 2 Tage lang unter Beweis stellen was wir alles rund um das Thema Kirsche vorstellen konnten.

In der Küche drehte sich also alles um die runde Frucht. Wir bucken frische Kirschen in Pfannkuchenteig aus - machten eine tolle, scharfe Weichselkirschsauce, und zum Abschluß einen Mandel-Kirsch-Pudding : Eine Konkavelite.

Die Besucher waren von unseren Darbietungen begeistert und bei tollem Wetter unterhielten wir mit unseren Modulen zahlreiche interessierte Zuhören und -seher.

Auf jeden Fall freuen wir uns schon sehr aufs nächste mal - 2010.

Dienstag, 30. Juni 2009

MiM'osa Nostra in den Niederlanden

Nach unserer nächtlichen Rückkehr aus dem Archeon in der Nacht von Sonntag auf Montag kann ich abschliessend nur begeistert von dem Event erzählen.

Zusammen mit Sonja, Sabine und Carsten von Tempora Nostra formierten die m i m's an diesem Wochenende das Projekt MiM'osa Nostra.

Wir präsentieren Spiele, Frisuren, Lederarbeiten und mittelalterliche Küche.

Als Teilnehmer an der Modenschau vom 11 - 14 Jahrhundert bildeten wir den farbenfrohen Abschluß.


Mit Furor Normannicus als Nachbarn hatten wir ebenfalls eine tolle Zeit und freuen uns - nach der bereits erfolgten Einladung der IG Wolf für das 3. Wochenende im Juni 2010 schon sehr auf die Fortsetzung !

Mittwoch, 10. Juni 2009

Archeon am 27. und 28. Juni

Wir freuen uns sehr über die erneute Einladung der IG Wolf wieder das Internationale 13te Jhdt. Wochenende im
Archeon zu besuchen und mitzuwirken.

Besonders schön wird die gemeinsame Zeit mit unseren Freunden von Tempora Nostra, Sonja und Carsten, die mit uns zusammen "lagern" werden.


Taija und ich 2008 im Archeon

Dorstadt - Tempus Zeit erleben mit der Tohopesate

Der Event "Tempus - Zeit erleben" auf dem Rittergut Dorstadt war 2009 der erste Event den die m i m's zusammen mit der "vruntliken Tohopesate" - einem norddeutschen Städtebund (dessen Mitglied die IG m i m e.V. seit 2008 ist) unternahmen.

Auf einer der diversen Zeitinseln auf dem gr0ßzügig gelegenen Areal des Rittergutes in der Nähe von Göttingen konnten wir dann auch zum ersten mal unsere neuen Zelte aufbauen und das neue Lager bewundern lassen.

Mittlerweile haben wir fast nur noch Leinenzelte in authentischer, nachweisbarer Form und freuen uns sehr, das Bild auch in diesem Punkt für die Besucher (und für uns) weiter verbessert zu haben!
Neben unseren Programmpunkten "Vom Schaf zur Gewandung" und "Zwischen Leinen und Brokat" stellten wir dem Publikum auch Rüstungen aus der Mitte des 14ten Jhdts. vor, und zeigten eindrucksvolles Lederhandwerk.

Beim sogenannten Defilee durch die Zeiten hatten wir die Gelehgenheit alle Darsteller und Zeiten selber einmal zu sehen und konnten durch Spaliere von Mammutjägern über Allemannen und Römerkohorten zum frühen bis späten Mittelalter flanieren und landeten (für unsere Verhältnisse in der Zukunft) bei den Napoleonikern und Darstellern der "Stunde 0" 1946.

Alles in allem war es ein toller Event - etwas getrübt durch die Trennung von unseren Kerzenzieherfamilie und der Küche, die sich zusammen mit den meisten anderen Tohopesaten im Kreuzgang des alten Klosters aufgestellt hatte, den wir auch 2011 gerne wiederbesuchen werden !


Die Tohopesate 2009 in Dorsatdt

Sonntag, 10. Mai 2009

Das Zelt ist da !

Hurra ! Nach etwa einem Jahr drumherumschleichen hatten wir uns entschieden bei Bracthea unser neues Zelt zu bestellen ... gesagt .. getan !

Mit der freundlichen Unterstützung von Tomek Rajtar konnten wir dann unsere speziellen Wünsche formulieren, die Farbe der Schutznähte ändern, Bordüren zu Regenschutz entwerfen .. usw. usw.

Nach dann einem halben Jahr ist das Zelt am Freitag dann endlich angekommen ! Säuberlich verpackt im 3 Pakete lag das gute Stück als bei uns und dann Sonntag Mittag haben wir es zum ersten mal aufgebaut:


1.) Auspacken

Zunächst einmal haben wir die Pakete ausgepackt und alle Teile gefunden und sortiert

2.) Stangen und Dach

Die 3 Teile der Stangen haben wir zusammengeschraubt, die Dachplane aufgezogen, die Abspannungen angebracht und dann die Konstruktion aufgestellt und abgespannt


3.) Abspannungen

Die Abspannungen werden der Reihe nach mit den Haken am Zelt befestigt und straff abgespannt. Wichtig: Alles straff abspannen und viel Platz lassen.


4.) Seitenwände und Erdnägel

Abschliessend werden die Seitenwände in die Ösen eingehängt und die Erdnägel eingeschlagen um die Plane gespannt nach aussen zu ziehen.


FERTIG

Natürlich hatten wir im Garten noch nicht so viel Platz wie wir tatsächlich brauchen um es PERFEKT aufzubauen .. aber wir haben die Technik verstanden :-)

Zum Abschluß hat Taija noch die ersten Schönheitskorrekturen an unserem neuen Zweitheim gemacht.

Samstag, 2. Mai 2009

2009 .. es geht weiter


Am 30.04.2009 hat also der "Reenactor-Winter" geendet und wir haben unsere neuen Gewandungen in Freienfels probegetragen.

Alles wunderbar! Zusammen mit vielen m i m's haben wir den beliebten Einkaufsmarkt zum Saisonauftakt benutzt um uns mal wieder zu zeigen : Sehen und gesehen werden :-)

Wir freuen uns sehr auf die kommende Saison und das neue Jahr !!

Bis Bald,

Euer Ronnie

Donnerstag, 19. Juni 2008

BISCOTTI ! Oder: Italien .. es war wieder toll

So,

wir haben Italien / Morimondo wieder erfolgreich gemeistert. Der Bus wurde in absoluter Rekordzeit beladen .. alles klappte wie am Schnürchen.
Wir waren so schnell das wir vor der Abfahrt zusammen mit unserem Busfahrer Jürgen tatächlich noch alle ein Eis essen gehen konnten.

Dann waren wir schon auf der Piste suchten viele viele male einen BurgerKing - fuhren durch ein die verregnte Schweiz und kamen sensationell pünktlich um 9.oo Uhr am Freitag morgen in Italien an.
Das Wetter war : schwül

Im Vorfeld hatten wir unserer Gastgeber schon gebeten uns mit dem Transport des Lagers behilflich zu sein und tatsächlich erschien 10 Min. später ein Traktor und ein Auto, die unseren ganzen Kram auf die Lagerwiese fuhren.
Dort konnten wir dann auch umgehend aufbauen und das Lager stand - wiederum in Rekordzeit an seinem Platz und wir konnten uns daran machen alles zu verstauen und einzuräumen. Gerade als die letzten persönlichen Gegenstände eingeräumt waren, verdunkelte sich der Himmel und es begann zu regnen ... bis zum kommenden Sonntag nachmittag!

Dennoch sollte der Regen (zum ersten mal in den letzten 7 Jahren!) die Stimmung nur unwesentlich trüben. Immerhin konnten wir doch so mal unsere Regenklamotten und Trippen testen :-)

So verging der Freitag und nach der offiziellen Begüßung aller Teilnehmer in der Taverne konnten wir uns - gestärkt mit italienischem Wein
italienischem Bier
Grappa
polnischer Wurst
lecker Brot
  • zufrieden in die Zelte zurückziehen wo uns der Regen in den Schlaf trommelte.
Der Samstag verging dann auch schnell:

Zu Beginn gab es eine Zusammenkuft der Waffenträger; geplant war ein Waffengang mit Stöcken in Form eines Turniers. Trotz der stumpfen Waffen und der Ermahnungen der Combatanten gab es schon nach kurzer Zeit viele Dellen in den Helmen und Risse in den Wappenröcken " Was sehrt - das Lehrt!"

Dennoch war das nur der Auftakt zu der Schlacht die nach Anbruch der Dunkelheit vor den Toren des Lagers stattfinden sollte. Die niederbayerischen Kollegen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits am anderen Ende des Plans ein Trebouchet aufgebaut, das kiloschwere Mehlsäcke in unsere Richtung schleuderte.
Einen ausführlichen Bericht der Schlacht findet der geneigte Leser übrigens in der Ausgabe 03/08 in unserer Vereinszeitschrift "Minuskel" :-)

Den Sonntag - den Tag der eigentlichen Schlacht verbrachten wir pendelnd zwischen der Kirche der Abtei, den wundervollen kleinen Kaffee und unserem Lager wo gespielt und gekocht wurde.

Man beachte bitte die Verwendung der Knöpfe als Geldersatz auf dem Glückshausspiel !

In allen Lagern bereitete man sich wieder auf die traditionelle Sonntagschlacht vor. Erfreulicherweise rissen auch kurz vor 16.oo Uhr die Wolken auf und die Schlachtwiese wurde mit stahlendem Sonnenschein gebadet.

Mit unseren frischen Rekruten begann um kurz vor 17.oo Uhr das Einrüsten. Andreas und Timo unterstützen uns zusammen mit Anders von den Elvelüüt Hamborch in der Pavesenschlachtreihe.

So machten sich Lars, Tino, Uwe, ich (Ronnie) Fabs (Bürgerl. Leben um 1400), und die 3 Elviis auf um dieses mal .. auf der Seite der VERLIERER zu kämpfen. Am Abend zuvor hatten das polnisch-englische Kontingent angeregt die traditionelle Ordnung zu durchbrechen. Somit stellte das italienisch-deutsch-schwedische Koningent 2008 erstmalig die Belagernde Seite der Landauer dar (immerhin hatten wir das Trbouchet diesmal auf unserer Seite) .. mussten aber .. verlieren!

Nachdem wir unsere Haut teuer verkauft haben, haben wir das dann auch getan und sind mit einigen echten Blessuren versehen einen heroischen "Filmtod" gestorben.

Impressionen sind übrigens auf diesem YouTube Video zu sehen.

Die Sonne hielt uns fürderhin die Treue und nach einem schönen Abschlußabend teils in der Taverne und im Lager konnten wir tags darauf unser Lager wieder trocken packen und nach einer gemütlichen Abschlußrunde im Kaffee wieder in der Bus steigen - der uns in Rekordzeit nach Hause brachte.

Hier ein Abschlußbild der 2008er Moiromondo-Fahrer: